Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 7. November 2026
§ 1 Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Online-Anwendung Video Automation einschließlich ihrer Programmierschnittstellen (im Folgenden „Dienst“) zwischen Internet am Dornbusch, Inhaber Sajjad Hanifa, Eschersheimer Landstraße 297, 60320 Frankfurt am Main (im Folgenden „Anbieter“) und seinen Kunden.
- Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen; ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht daher nicht. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln.
- Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Leistungen des Anbieters
- Der Dienst ermöglicht es, Videos und, soweit die jeweilige Plattform es unterstützt, Bilder und Texte auf Konten des Kunden bei YouTube, TikTok, Instagram, Facebook (Seiten), Threads, LinkedIn, Pinterest, X und Bluesky zu veröffentlichen, sofort oder zu einem geplanten Zeitpunkt. Dazu gehören ein Dashboard mit Kalender, Warteschlange, Verlauf, Kontenverwaltung, Team mit Rollen, API-Schlüsseln und Webhooks, eine REST-API (Version 1) und eine Schnittstelle, die mit der API von Upload-Post kompatibel ist, sowie Verbindungslinks, über die Endkunden des Kunden ihre Konten verbinden können.
- Der Dienst nutzt ausschließlich die offiziellen Schnittstellen der Plattformen. Konten verbindet der Kunde über die Anmeldeverfahren der Plattformen (OAuth), bei Bluesky über ein App-Passwort.
- Der Leistungsumfang des jeweiligen Plans ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung und der Preisliste, die zum Zeitpunkt der Buchung gelten, insbesondere aus der Zahl der Profile, Uploads und Benutzer.
- Welche Funktionen auf einer Plattform zur Verfügung stehen, bestimmt die jeweilige Plattform. Einige Plattformen verlangen eine Prüfung oder Freigabe der Anwendung des Anbieters, bevor öffentlich veröffentlicht werden kann, und begrenzen bis dahin die Sichtbarkeit von Beiträgen oder die Zahl der Nutzer. Den jeweils aktuellen Stand nennt der Anbieter in den häufigen Fragen. Der Anbieter schuldet nicht, dass eine Plattform eine bestimmte Funktion anbietet oder eine Freigabe erteilt.
- Der Anbieter darf den Dienst weiterentwickeln und ändern, soweit der vereinbarte Leistungsumfang dadurch nicht wesentlich eingeschränkt wird und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Ändert eine Plattform ihre Schnittstelle oder Bedingungen, passt der Anbieter den Dienst an, soweit ihm das mit angemessenem Aufwand möglich ist.
- Der Anbieter setzt zur Leistungserbringung Dienstleister ein, insbesondere für Hosting, E-Mail-Versand und Zahlungsabwicklung. Für personenbezogene Daten gilt § 13.
§ 3 Registrierung, Vertragsschluss und Testzeitraum
- Die Darstellung des Dienstes auf der Website ist kein verbindliches Angebot.
- Für die Registrierung gibt der Kunde in der Anwendung Name, Firma, E-Mail-Adresse und ein Passwort an und akzeptiert diese AGB und die Datenschutzerklärung. Mit Abschluss der Registrierung kommt ein Vertrag über einen kostenlosen Testzeitraum von 14 Tagen zustande. Ein Zahlungsmittel ist dafür nicht nötig. Im Testzeitraum stehen 2 Profile und insgesamt 50 Uploads zur Verfügung.
- Kostenpflichtige Pläne bucht der Kunde in der Anwendung über den Bezahlvorgang des Zahlungsdienstleisters Stripe (§ 6). Der Vertrag über den kostenpflichtigen Plan kommt mit dem erfolgreichen Abschluss des Bezahlvorgangs zustande.
- Bucht der Kunde bis zum Ende des Testzeitraums keinen kostenpflichtigen Plan, endet der Vertrag mit Ablauf des Testzeitraums automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Es entstehen keine Kosten.
- Der Kunde macht bei der Registrierung wahre und vollständige Angaben und hält sie aktuell.
§ 4 Pläne, Preise und Uploads
| Plan | Preis pro Monat | Profile | Uploads pro Monat | Benutzer |
|---|---|---|---|---|
| Test (14 Tage) | kostenlos | 2 | 50 insgesamt | 1 |
| Starter | 15 € | 5 | 1.500 | 1 |
| Pro | 33 € | 25 | 6.000 | 3 |
| Business | 119 € | 75 | 25.000 | 7 |
| Agency | 349 € | 225 | 100.000 | 15 |
- Die Preise verstehen sich in Euro netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Bei jährlicher Zahlung beträgt der Jahrespreis das Zehnfache des Monatspreises. Maßgeblich ist die Preisliste zum Zeitpunkt der Buchung.
- Ein Upload ist ein Beitrag auf einem verbundenen Konto. Wird derselbe Beitrag auf drei Konten veröffentlicht, zählt das als drei Uploads. Ein Upload wird gezählt, wenn der Beitrag angelegt wird, auch wenn die Plattform ihn später ablehnt. Löscht der Kunde einen geplanten Beitrag, bevor seine Veröffentlichung beginnt, wird er wieder gutgeschrieben.
- Das Kontingent an Uploads gilt je Kalendermonat, auch bei jährlicher Zahlung. Nicht genutzte Uploads verfallen am Ende des jeweiligen Monats und werden nicht übertragen oder erstattet. Ist das Kontingent erreicht, nimmt der Dienst bis zum Beginn des nächsten Kalendermonats keine weiteren Uploads an, es sei denn, der Kunde wechselt in einen höheren Plan.
- Ein Profil ist eine Gruppe verbundener Konten, zum Beispiel für eine Marke oder einen Endkunden, mit höchstens einem Konto je Plattform. Die Nutzung der API ist in jedem Plan enthalten. Verbindungslinks mit eigenem Namen und Logo (White Label) sind ab dem Plan Pro enthalten.
- Der Anbieter kann die Preise mit Wirkung für einen künftigen Abrechnungszeitraum ändern. Er kündigt Preisänderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Laufende Abonnements behalten ihren Preis bis zum Wirksamwerden der Änderung. Der Kunde kann den Plan bis zum Wirksamwerden kündigen; darauf weist der Anbieter in der Ankündigung hin.
§ 5 Faire Nutzung und technische Grenzen
- Der Dienst ist für das Veröffentlichen eigener oder lizenzierter Inhalte des Kunden und seiner Endkunden bestimmt. Je Plan gelten technische Grenzen, insbesondere für die Zahl der API-Anfragen pro Minute, die Größe einzelner Dateien und den Speicherplatz. Die Grenzen nennt die Preisliste bzw. die API-Dokumentation.
- Die Plattformen setzen eigene Grenzen, zum Beispiel eine Höchstzahl von Beiträgen je Konto und Tag oder ein gemeinsames Tageskontingent für alle Nutzer einer Anwendung. Erreicht ein Beitrag eine solche Grenze, kann der Dienst ihn verzögert oder gar nicht veröffentlichen. Der Anbieter verteilt gemeinsame Kontingente nach billigem Ermessen auf alle Kunden.
- Nicht zulässig ist eine Nutzung, die über den üblichen Gebrauch eines Plans hinaus die Infrastruktur des Anbieters oder die gemeinsamen Kontingente bei den Plattformen unverhältnismäßig belastet, insbesondere massenhaftes Veröffentlichen gleicher oder nahezu gleicher Inhalte, Spam, künstliches Erzeugen von Reichweite und automatisierte Abfragen außerhalb der vorgesehenen Schnittstellen.
- Belastet die Nutzung eines Kunden den Dienst oder andere Kunden erheblich, kann der Anbieter die betroffenen Anfragen begrenzen. Er informiert den Kunden und gibt ihm Gelegenheit, die Nutzung anzupassen oder in einen passenden Plan zu wechseln.
§ 6 Zahlung und Rechnung
- Die Vergütung für kostenpflichtige Pläne ist zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums (Monat oder Jahr) fällig und wird im Voraus über das hinterlegte Zahlungsmittel eingezogen.
- Die Zahlung läuft über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Limited, Dublin, Irland („Stripe“). Zur Verfügung stehen die Zahlungsarten, die im Bezahlvorgang angezeigt werden, zum Beispiel Kartenzahlung und SEPA-Lastschrift. Ergänzend gelten die Bedingungen von Stripe.
- Der Kunde erhält seine Rechnungen per E-Mail und kann sie im Kundenportal von Stripe abrufen, das er aus der Anwendung öffnet.
- Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, kann der Anbieter das Veröffentlichen nach vorheriger Ankündigung in Textform und Ablauf einer angemessenen Frist sperren. Die Zahlungspflicht bleibt bestehen.
§ 7 Laufzeit, Planwechsel und Kündigung
- Kostenpflichtige Pläne laufen je nach Wahl einen Monat oder ein Jahr und verlängern sich automatisch um denselben Zeitraum, wenn sie nicht bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
- Der Kunde kann einen Plan jederzeit in der Anwendung buchen, wechseln oder kündigen. Er kann auch in Textform kündigen, zum Beispiel per E-Mail an info@my-video-automation.com. Eine Kündigung wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam; bis dahin bleibt der gebuchte Plan nutzbar.
- Ein Wechsel in einen höheren Plan (Upgrade) wird sofort wirksam. Für den Rest des laufenden Abrechnungszeitraums wird der Preisunterschied anteilig berechnet. Ein Wechsel in einen niedrigeren Plan (Downgrade) wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam. Der Kunde sorgt bis dahin dafür, dass Profile, Benutzer und Webhooks in die Grenzen des niedrigeren Plans passen; andernfalls kann der Dienst neue Beiträge ablehnen, bis die Grenzen eingehalten sind.
- Bereits gezahlte Vergütung wird bei Kündigung oder Downgrade nicht anteilig erstattet, außer bei einer berechtigten außerordentlichen Kündigung durch den Kunden.
- Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
- Der Kunde kann seine Daten jederzeit in der Anwendung als JSON-Datei exportieren und seinen Arbeitsbereich jederzeit selbst löschen; die Löschung erfolgt sofort und kann nicht rückgängig gemacht werden. Im Übrigen löscht der Anbieter die Daten des Kunden 30 Tage nach Vertragsende, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Hochgeladene Medien löscht der Anbieter unabhängig davon nach der Aufbewahrungsdauer des Plans.
§ 8 Plattformregeln und Verantwortung für Inhalte
- Der Kunde entscheidet, was, wann und auf welchen Konten veröffentlicht wird, und ist für die veröffentlichten Inhalte verantwortlich. Er stellt sicher, dass die Inhalte nicht gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstoßen, insbesondere gegen Urheber-, Marken-, Persönlichkeits-, Wettbewerbs- und Jugendschutzrecht, und dass er die nötigen Rechte an Musik, Bildern und abgebildeten Personen hat.
- Der Kunde hält die Nutzungsbedingungen, Richtlinien und Community-Regeln jeder Plattform ein, auf der er veröffentlicht. Dazu gehören insbesondere Pflichten zur Kennzeichnung von Werbung, bezahlten Partnerschaften und mit künstlicher Intelligenz erzeugten oder veränderten Inhalten, Angaben zu Inhalten für Kinder und die Bestätigungen, die eine Plattform vor dem Veröffentlichen verlangt. Der Dienst stellt dafür die Felder bereit, die die Plattformen anbieten; die richtige Auswahl trifft der Kunde.
- Wer Videos über den Dienst auf YouTube hochlädt, stimmt den Nutzungsbedingungen von YouTube zu. Für die Verarbeitung durch Google gilt die Datenschutzerklärung von Google.
- Der Kunde verbindet nur Konten, für die er berechtigt ist. Gibt er Verbindungslinks an Endkunden weiter, sorgt er dafür, dass diese Endkunden ihre Konten freiwillig verbinden, über die Verarbeitung informiert sind und die Regeln dieses Paragrafen einhalten. Für Beiträge auf Konten seiner Endkunden ist der Kunde gegenüber dem Anbieter verantwortlich.
- Richtet der Kunde geplante Beiträge, Warteschlangen oder Automatisierungen über die API ein, veröffentlicht der Dienst entsprechend diesen Vorgaben. Für die Vorgaben ist der Kunde verantwortlich.
- Verstößt der Kunde oder ein Endkunde gegen Plattformregeln oder diesen Paragrafen, oder fordert eine Plattform den Anbieter dazu auf, kann der Anbieter das Veröffentlichen für die betroffenen Konten, Profile oder den gesamten Arbeitsbereich vorübergehend pausieren und geplante Beiträge anhalten. Er berücksichtigt dabei die berechtigten Interessen des Kunden, beschränkt die Maßnahme auf das Nötige und informiert den Kunden unverzüglich. Gefährdet ein Verstoß den Zugang des Anbieters zu einer Plattform für alle Kunden, darf er ohne vorherige Ankündigung handeln.
- Sperrt, beschränkt oder löscht eine Plattform ein Konto oder einen Beitrag des Kunden, ist das eine Entscheidung der Plattform. Der Anbieter hat darauf keinen Einfluss.
§ 9 Pflichten des Kunden
- Der Kunde hält seine Zugangsdaten und API-Schlüssel geheim. Er gibt Teammitgliedern nur die Rollen und Rechte, die sie brauchen, und ist für Handlungen in seinem Arbeitsbereich und mit seinen API-Schlüsseln verantwortlich. Vermutet er einen Missbrauch, sperrt er den betroffenen API-Schlüssel und informiert den Anbieter.
- Der Kunde bewahrt eigene Kopien seiner Videos und Inhalte auf. Der Dienst ist kein Archiv; hochgeladene Medien werden nach der Aufbewahrungsdauer des Plans gelöscht.
- Der Kunde prüft Webhook-Benachrichtigungen anhand der Signatur (HMAC-SHA256) und betreibt die Empfänger seiner Webhooks selbst.
- Der Kunde gibt personenbezogene Daten Dritter nur ein, soweit er dazu berechtigt ist.
- Der Kunde unterlässt alles, was die Funktion oder Sicherheit des Dienstes beeinträchtigt, insbesondere das Umgehen technischer Grenzen und das Einschleusen von Schadcode.
- Verstößt der Kunde gegen diese Pflichten, gilt § 8 Abs. 6 entsprechend.
- Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter, einschließlich der Plattformen, frei, die auf einer schuldhaften Verletzung der Pflichten aus § 8 oder § 9 beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
§ 10 Verbindungslinks und White Label
- Der Kunde kann über die Anwendung oder die API Verbindungslinks erzeugen. Über einen solchen Link verbinden seine Endkunden ihre Konten mit einem Profil des Kunden, ohne ein eigenes Konto bei Video Automation zu brauchen.
- Ab dem Plan Pro kann der Kunde die Verbindungsseite mit eigenem Namen und Logo gestalten. Der Kunde stellt sicher, dass er die Rechte an Name und Logo hat.
- Die Anmeldeseiten der Plattformen zeigen auch bei White Label den Namen der Anwendung des Anbieters, weil die Verbindung über dessen Zugang zur Plattform läuft.
§ 11 Rechte an Inhalten und am Dienst
- Inhalte, die der Kunde in den Dienst einbringt, bleiben seine Inhalte. Der Kunde räumt dem Anbieter das einfache Recht ein, sie zu speichern, zu verarbeiten, unter nicht erratbaren Adressen für die Plattformen bereitzustellen und auf den gewählten Plattformen zu veröffentlichen, soweit dies für die Erbringung des Dienstes nötig ist.
- Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit das einfache, nicht übertragbare Recht, den Dienst im Rahmen seines Plans zu nutzen.
§ 12 Verfügbarkeit
- Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit des Dienstes. Eine bestimmte Verfügbarkeit schuldet er nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist.
- Wartungsarbeiten führt der Anbieter nach Möglichkeit zu nutzungsarmen Zeiten durch. Geplante Beiträge, die in eine Wartung fallen, veröffentlicht der Dienst so bald wie möglich danach.
- Der Dienst hängt von den Schnittstellen der Plattformen ab. Störungen, Änderungen, Kontingente, Prüfverfahren und Entscheidungen der Plattformen liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters, ebenso abgelaufene oder widerrufene Verbindungen. Der Anbieter hat sie nicht zu vertreten. Der Dienst wiederholt fehlgeschlagene Veröffentlichungen, soweit das sinnvoll ist, und zeigt dem Kunden den Status und Fehlermeldungen der Plattform an.
- Ein Anspruch darauf, dass ein Beitrag auf einer Plattform zu einer bestimmten Minute erscheint, besteht nicht. Die Plattformen verarbeiten Videos nach dem Hochladen selbst, was einige Minuten dauern kann.
§ 13 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
- Für personenbezogene Daten, die der Kunde im Dienst verarbeitet, einschließlich der Daten von Konten, die seine Endkunden über Verbindungslinks verbinden, ist der Kunde Verantwortlicher im Sinne der DSGVO; der Anbieter verarbeitet sie als Auftragsverarbeiter. Dafür gilt in jedem Plan der Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Er ist Bestandteil dieses Vertrags.
- Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.
§ 14 Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
- Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB), ist ausgeschlossen.
- Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem der Schaden auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre (§ 9 Abs. 2).
- Im Testzeitraum haftet der Anbieter, außer in den Fällen von Absatz 1, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
- Diese Beschränkungen gelten auch für gesetzliche Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 15 Änderungen dieser AGB
- Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dafür ein triftiger Grund besteht, etwa eine geänderte Rechtslage, geänderte Bedingungen einer Plattform oder die Weiterentwicklung des Dienstes, und das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung nicht wesentlich zulasten des Kunden verschoben wird.
- Der Anbieter teilt Änderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gelten die Änderungen als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen eines Schweigens weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, können beide Seiten den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
- Muss der Anbieter den Dienst kurzfristig ändern, weil eine Plattform ihre Schnittstelle oder Bedingungen ändert, gilt die Frist aus Absatz 2 nicht für die dafür nötigen Anpassungen des Dienstes; der Anbieter informiert den Kunden so früh wie möglich.
§ 16 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Frankfurt am Main. Der Anbieter darf den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand verklagen.
- Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform.
- Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
- Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB. Die englische Fassung dient nur der Information.